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  • silvafish 16:54 am 17/01/2011 Permalink | Antworten  

    Lebensmittelskandale und was wir daraus lernen können 

    Dioxin in Eiern, Suppenhühnern (was werden die Legehennen später wohl sonst? Vielleicht Tierfutter, ätzend genug) und Schweinefleisch.

    Skandalös ist die Profitgier des Futtermittelherstellers, der belastetes Fett – ziemlich sicher wider besseren Wissens – in Futtermitteln verwertet, weil das Zeug nur die Hälfte kostet.

    Der Ansatz, dass Industriefette und Futterfette jetzt nicht mehr in den selben Fabriken hergestellt werden sollen, geht IMHO fehl. Die Verantwortung ist nicht bei den Fettherstellern zu suchen, sondern bei den Futtermittelherstellern, die aufgrund Preisdrucks billigend in Kauf nehmen, Gift in die Nahrungskette einzuschleusen.
    Der Name der Futterpanscher ist bekannt, nur hilft das dem Verbraucher nicht, das ist zu weit von ihm weg.
    Nicht mal die Nennung der Höfe würde helfen – selbst wenn jetzt sensibilisierte Verbraucher im Supermarkt ihrer Wahl auf die Herstellungsorte ihrer Eier und Schnitzel achten, wird das wohl nicht solange anhalten, bis auch die letzten Chargen irgendwo in den Handel gelangen.
    Und sollte das irgendwo anders auf der Welt sein, werden die dortigen Verbraucher wohl ihre liebe Mühe haben, die schwarzen Schafe auszusortieren – sollten sie überhaupt etwas davon gehört haben, dass Produkte aus Deutschland evtl. belastet sind.
    Nein, direkte Produktnennung und Supermärkte, die dieses Zeug im Angebot haben müssten genannt werden, nur so hat der Verbraucher eine Chance, einen Bogen um die vergifteten Lebensmittel zu machen.

    Sicher, das trifft zunächst mal die Falschen, die Märkte haben ja erstmal keine direkte Schuld.
    Die liegt immer noch bei dem skrupellosen Futtermittelhersteller.
    Der sollte denn auch für die Verdienstausfälle der Landwirte, die ja die massenhafte Tötung ihrer verseuchten Tiere zu verschmerzen haben, als auch für die Einkommenseinbussen der Händler aufkommen.
    Klar, der Futtermittelhersteller ist dann pleite, Arbeitsplätze gehen verloren.
    Wenn sich aber ein Management so benimmt, ist das unabwendbar.
    Nebenbei sollten die Verantwortlichen der Firma Harles & Jentzsch für lange Zeit in den Knast – „Brunnenvergifter“ hätte man sie wohl früher genannt.

    Der Streit nun, ob Herr McAllister Informationen an Frau Aigner nicht rechtzeitig übermittelt hat, und die Intervention von Frau Merkel zu der Forderung, ist Theaterdonner.

    Was hier vonnöten ist, sind nicht Rücktritte, sondern bessere Kontrollen und mehr Transparenz, welche Produkte von wo in welchen Laden kommen.
    Bei den vorigen Skandalen (zB. das unsägliche „Gammelfleisch“) war auch nicht klar, wo man jetzt seinen Döner besser nicht ist – der Preis ist zwar vielleicht ein Hinweis, aber eine Liste der mit den schlechten Lebensmitteln belieferten Läden wäre wohl deutlich zielführender gewesen.

    So auch jetzt. Ich will die Information haben, wo ich nicht einkaufen sollte, ich will wissen, wer die Zwischenhändler sind, die seit Monaten bewusst oder unbewusst Dioxin im die Nahrungskette gebracht haben.

    Wie sonst soll ich als Verbraucher durch mein Kaufverhalten die Stimme erheben?
    Der Markt reguliert sich ja angeblich selbst – aber nur, wenn der Verbraucherauch tatsächlich in die Lage versetzt wird, sich aufgrund von Fakten und Informationen zu entscheiden.
    Aber gerade mit diesen wird hinter dem Berg gehalten.
    Wem nützt das?
    Sicherlich nicht dem Verbraucher, dem Volk, was ja eigentlich im besten Sinne von den Volksvertretern, uhm, vertteten werden sollte.

    Das ist der eigentliche Skandal, und das zeigt, wie sehr wir unabhängige Berichterstattung brauchen.

    http://www.tagesschau.de/kommentar/dioxin236.html

     
  • silvafish 11:27 am 26/12/2010 Permalink | Antworten
    Tags: weissrussland,   

    Weissrusslands Opposition verliert ihre Organe 

    Die Opposition in Weissrusslabd hatte wohl nach den Wahlen letztens noch zu viel Macht, das wird jetzt geändert.

    Weißrussland: Räume von Lukaschenko-Gegnern durchsucht http://goo.gl/fb/TE0Zw

    Und nachdem wir alle mundtot gemacht oder weggesperrt haben, die nicht linientreu sind, ja, was dann? Weltherrschaft anstreben oder einfach nur weiter in die eigene Tasche wirtschaften?

    Gruselig. Diese Diktatur grenzt an die EU an, ein paar Autostunden entfernt…

     
  • silvafish 11:17 am 26/12/2010 Permalink | Antworten
    Tags: kirche, kunst,   

    Smithsonian zensiert die Kunst 

    Aha.
    Das renommierte Smithsonian zeigt eine Austellung verschiedener Gay-Künstler.
    Ein Kirchenmann und zwei Politiker finden ein Ausstellungsstück, welches sie nur aus zweiter Hand kennen, so provozierend, dass sie es entfernen lassen wollen – und das Smithsonian springt.

    Schön auch: „Sie würden ja auch keine Ameisen über den Proheten Mohammed krabbeln lassen.“
    Vielleicht ist das ja der Grund, weswegen Moslems bildliche Darstellungen ihrer Gottheit und dessen Propheten ablehnen.
    Jedenfalls hinkt der Vergleich, weil das Christus-Bild selbst schon mal einen anderen Sinn trägt als eine nichtvorhandene Darstellung eines Propheten.

    RT @Tagesschau – Smithsonian: Verstörende Jesus-Bilder aus US-Ausstellung verbannt
    http://goo.gl/fb/EvyGc

    Sollte Kunst nicht eigentlich eh provozieren dürfen?
    Die drehen immer mehr frei in „Gods own country“…

     
  • silvafish 12:24 am 19/12/2010 Permalink | Antworten
    Tags: , #taz   

    Afghanistan – neues Vietnam? 

    Durch ein Versehen der Piloten landet TAZ-Reporterin in einem unvorbereiteten Lager in Afghanistan.
    Und bekommt ungeschönte Meinungen der amerikanischen Soldaten vor Ort zu hören.
    http://blog.fefe.de/?ts=b3f393fb

     
  • silvafish 23:46 am 18/12/2010 Permalink | Antworten
    Tags: , , #fnord,   

    Dank vom Haus Rothschild? 

    Ein Artikel von @Intelligence_de , der eine Verbindung zwischen Julian Assange und dem Haus Rothschild herstellt. http://is.gd/iUt21
    Wenn man dem folgt, könnte das ganze #wikileaks -Geraffel auch nur ein ziemlich dicker #fnord sein.
    Spinnt man die Sache dann noch weiter, würden dann die angekündigten Leaks der Bankdaten vielleicht die Bank of America über die Klinge springen lassen.
    Aber hey, ist die nicht eh schon pleite?
    Wäre es für die USA am Ende sogar finanziell gut, wenn diese ‚Bad Bank‘ von der Bildfläche verschwände?
    Die Millionen von Menschen, direkt und indirekt am Tropf dieser Bank hängen, hätten damit natürlich ein Problem – und zwar ganz direkt, am eigenen Leibe: Keine Geld mehr, weil zb. der Arbeitgeber leider den Lohn nicht zahlen kann, weil die Bank dummerweise mal eben alles Geld verbrannt hat.
    Ach nein, das war ja Wikileaks – also zumindest sind die ja schuld daran, dass die Bank den Bach runter ist und deshalb sind die böse.
    Damit wären dann bei den Betroffenen sicherlich jegliche Sympathien gegenüber Wikileaks verspielt – so denn überhaupt je welche bestanden und nicht nur Fox für sie gedacht hat.

     
  • silvafish 22:55 am 18/12/2010 Permalink | Antworten
    Tags: , #spiegel,   

    Eine amerikanische ‚grand jury‘ zermartert sich das Hirn, wie sie Assange in die USA bekommen. 

    Da sitzen jetzt also ein paar Rechtsverdreher am Tisch und versuchen Gründe zu finden, weswegen man den Herrn Assange statt wegen Vergewaltigungsvorwürfen nach Schweden nicht gleich besser an die USA ausliefern sollte.

    Anklage könnte erhoben werden wegen – Verschwörung, wie die Tagesschau http://goo.gl/fb/6tAgb (letzter Absatz) und auch der Spiegel: http://bit.ly/hpzutr berichten.

    Ich frage mich dann doch gleich, wo jetzt die Verschwörungstheoretiker sitzen, und was die sich sonst noch so ausdenken.

    Ein Ergebnis zeigt Spiegel Online auf – der mutmassliche Zulieferer der Leaks könne Haftvergünstigungen bekommen, wenn er Assange ans Messer lieferte:

    http://bit.ly/fQl2JR

     

     
  • silvafish 22:45 am 18/12/2010 Permalink | Antworten
    Tags: #cablegate, #censorship, ,   

    US-Luftwaffe sperrt Zugang zur «New York Times» 

    …und anderen Zeitungen, die im Rahmen der #cablegate -Affaire #wikileaks -Dokumente veröffentlichen.

    Eine Zensur sei das aber nicht. Ja, was denn dann?

    http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1083581

     
  • silvafish 22:33 am 18/12/2010 Permalink | Antworten
    Tags:   

    Some facts about the #cablegate Michael … 

    Some facts about the #cablegate
    Michael Moore explains why he supports wikileaks and Julian Assange:

     
  • silvafish 21:11 am 18/12/2010 Permalink | Antworten
    Tags: #ccc   

    Pyrrhussiege und die Revolution der Netz… 

    Pyrrhussiege und die Revolution der Netzbürger: Das Zeitalter der Geheimnisse ist vorbei.
    http://grin.to/OSG0Z #ccc #faz #wikileaks

     
  • silvafish 21:05 am 18/12/2010 Permalink | Antworten  

    Ein Bericht über die zwiespältige Sicht … 

    Ein Bericht über die zwiespältige Sicht der US-Medien auf Assange.
    An sich doch recht eindeutig, zumal ich Fox die größere Reichweite zuschreibe als den anderen Sendern.
    RT @tagesschau: US-Medien im Fall Assange tief gespalten: http://goo.gl/fb/h2PA3

     
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