Doppelte Umverteilung von Unten nach Oben 

Es ist doch echt zum Kotzen.
Zuerst wird das Geld vom Kleinanleger („Volksaktie, Herr Krug“) zum T-Konzern umverteilt und die Klagen in Deutschland laufen ins Leere.
Pech gehabt, verzockt.

In den USA haben die Anlegervertreter noch mehr Biss, oder die Richter sind nicht so konzernfreundlich, jedenfalls nicht gegenüber Konzernen aus Übersee.
Dort muss die Telekom jetzt 112 Mio. € bezahlen.
Und die will sie sich wo zurückholen? Bei der Anstalt des öffentlichen Rechts KfW.
Ja, das sind die, die in der letzten Bankenkrise die IKB übernommen hat, deren Größtanteilseigner sie war.
Und die den Lehmann Brothers noch 350 Mio. € Sekunden vor der Insolvenz überwiesen hat.
Und der der deutsche Finanzminister als oberster Chef vorsteht.
Und der sagt auch, wer zahlt.
Weisst Du es schon?

Bingo, der Steuerzahler, also Du.

In Island hat sie sich auch engagiert. Lief nicht so gut.
Wer zahlt?
Du.
Und jetzt haben Gerichte beschlossen, dass die KfW doch mal den Verlust von 112 Mio. €, den die Telekom an die US-Anleger zahlen soll, tragen muss.

Also auch wieder Du.
Und solltest Du seit dem Börsengang seinerzeit T-Aktien besitzen, weisst Du ja auch, wer das bezahlt hat.

Ui. Doppelte Umverteilung von unten nach oben: heise online – Telekom setzt sich mit Millionenklage durch: http://bit.ly/iltHSn

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